Wiki-Quellcode von Lösung Problemlösen

Zuletzt geändert von Martin Rathgeb am 2025/11/17 00:55

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Martin Rathgeb 5.1 1 Vorbemerkung:
Nicole Böhringer 1.1 2 Die jeweils längsten Seiten der Figuren sind gleich groß. Dies wird hergeleitet über rechtwinklige Hilfsdreiecke und dem Kongruenzsatz für Dreiecke sws:
Nicole Böhringer 4.1 3 [[image:geogebra-export_A4 Bild 3_Lösung1.svg||width="500" style="display:block;margin-left:auto;margin-right:auto"]]
Martin Rathgeb 5.1 4
5 (%class=abc%)
Martin Rathgeb 7.1 6 1. (((Zur Untersuchung der beiden Vierecke 8a und 8b betrachtet man ihre Struktur im Raster. Eine geeignete Methode besteht darin, jedes Viereck durch eine seiner Diagonalen in zwei Dreiecke zu zerlegen. Verbindet man in beiden Figuren dieselben beiden gegenüberliegenden Ecken, so entstehen in 8a und in 8b zwei Dreiecke, deren Seitenlängen und Winkel – anhand der Rasterpunkte – übereinstimmen. Die Dreiecke sind daher paarweise kongruent.
Martin Rathgeb 5.1 7
Martin Rathgeb 7.1 8 Wählt man die zweite mögliche Diagonale, so erhält man erneut zwei Dreiecke, die in 8a und 8b jeweils dieselben Seiten- und Winkelverhältnisse besitzen. Auch diese Zerlegung zeigt, dass die entsprechenden Dreiecke kongruent sind.
Martin Rathgeb 5.1 9
Martin Rathgeb 7.1 10 Da beide Vierecke bei beiden möglichen Zerlegungen in dieselben Paare kongruenter Dreiecke zerfallen und die Anordnung dieser Teilfiguren übereinstimmt, folgt, dass die Vierecke 8a und 8b kongruent sind. Sie besitzen dieselbe Form und Größe, unterscheiden sich jedoch in ihrer Lage im Raster.
Martin Rathgeb 6.1 11 )))
Martin Rathgeb 8.1 12 1. (((Um ein Viereck zu konstruieren, das nicht zu 8a und 8b kongruent ist, verwendet man die zwei Dreiecke, die bei der Zerlegung der ursprünglichen Vierecke auftreten. Man zeichnet zunächst das erste dieser Dreiecke wie in 8a oder 8b. Das zweite Dreieck wird zwar kongruent, aber gespiegelt angesetzt. So entsteht eine Figur, die dieselben Teil-Dreiecke wie 8a und 8b enthält, aber insgesamt eine andere äußere Form besitzt.
Martin Rathgeb 5.1 13
Martin Rathgeb 8.1 14 Die Nicht-Kongruenz lässt sich daran erkennen, dass die Lagebeziehung der beiden Dreiecke in der neuen Figur nicht derjenigen in 8a und 8b entspricht. Obwohl eine der Diagonalen wieder die beiden bekannten Dreiecke liefert, entsteht bei der anderen Diagonale ein Dreieckspaar, das nicht zu den Zerlegungsdreiecken von 8a und 8b kongruent ist. Damit ist das neue Viereck nicht kongruent zu den beiden gegebenen Vierecken, obwohl es aus denselben Dreiecken zusammengesetzt wurde.
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