BPE 2 Einheitsübergreifend

Version 100.1 von Martin Rathgeb am 2025/01/05 00:43

Inhalt

Kay möchte die Laufzeit für den Weg vom Bahnhof zur Schule berechnen. Die Laufzeit wird modelliert durch die Funktion t mit t(v)= \frac{d}{v} (Geschwindigkeit v in km/min; Entfernung d in km; Laufzeit t(v) in min). Eine Messung hat ergeben, dass die Schule vom Bahnhof 5 km entfernt liegt.

  1. Erstelle die Funktion t, die die benötigte Zeit in Minuten in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit v in km/h beschreibt.
  2. Bestimme die Definitionslücke der Funktion t.
  3. Erläutere, warum es in diesem Kontext sinnvoll ist, eine Definitionslücke zu haben.
  4. Zeichne den Graphen der Funktion t und markiere die Definitionslücke.
AFB   IKompetenzen   K1 K3 K4Bearbeitungszeit   20 min
Quelle   Ute Jutt, Ronja FrankeLizenz   CC BY-SA

Gegeben sind die Funktionen f und g mit den Funktionsgleichungen f(x)=\sqrt{-x+1} und  g(x)=-\sqrt{x+5}+3 .

  1. Gib jeweils die maximale Defintionsmenge und den zugehörigen Wertebereich an.
  2. Zeichne die Funktionsgraphen zu den Funktionen in ein gemeinsammes Koordinatensystem im Intervall [-6; +2].
  3. Bestimme die Lösungen der Wurzelgleichung f(x) = g(x) graphisch.
  4. Berechne die Lösungen und vergleiche deine berechneten Lösungen mit den graphischen Lösungen aus c).
AFB   IIKompetenzen   K4 K5Bearbeitungszeit   15 min
Quelle   Martin Stern, Niklas WunderLizenz   CC BY-SA

Nachfolgend ist die Menge freier Chlorreste in ppm (parts per million) in Schwimmbecken als Funktion der Zeit (in Stunden)
nach der Behandlung mit Chemikalien angegeben

Zeit24681012
Menge1,71,51,21,01,00,8
  1. Bestimme mit Hilfe des Taschenrechners eine Ausgleichsgerade für die gegebenen Messwerte. Notiere auch den Korrelationskoeffizienten r.
  2. Berechne mit Hilfe deiner Ausgleichsgeraden einen Näherungswert zum Zeitpunkt 7 Stunden nach dem Messbeginn.
AFB   IIKompetenzen   K3 K4 K5Bearbeitungszeit   10 min
Quelle   Universität Köln Dr.C.LangeLizenz   CC BY-SA

Die Tabelle gibt Daten aus seriösen Quellen über die Anzahl der Storchenpaare und die Einwohneranzahl in den Jahren 1930 bis 1936 in Oldenburg wieder.

Jahr1930193119321933193419351936
Anzahl der Storchenpaare132142166188240250252
Anzahl der Einwohner55400554006500067700698007230076000

a) Bestimme die Ausgleichsgerade zwischen Storchenpaaren und Einwohnerzahlen sowie den Korrelationskoeffizienten.
b) Alex behauptet, dass die Störche hauptsächlich für den Einwohnerzuwachs in Oldenburg verantwortlich waren. Nimm dazu begründet Stellung und beziehe den in a) berechneten Korrelationskoeffizienten in deine Begründung mit ein. 

AFB   IIKompetenzen   K1 K3 K5Bearbeitungszeit   15 min
Quelle   Niklas WunderLizenz   CC BY-SA

Die beiden abgebildeten Gefäße werden mit Wasser gefüllt. Ist es möglich, dass bei gleichem Füllstand genau gleich viel Wasser in den Gefäßen ist?
Füllstände Gefäße.PNG

Finde gegebenenfalls diesen Füllstand und das zugehörige Wasservolumen heraus.

#problemlösen

AFB   IIIKompetenzen   K2 K5 K6Bearbeitungszeit   25 min
Quelle   ProblemlösegruppeLizenz   CC BY-SA

Graphische Transformationen gehören zu den Grundwerkzeugen der Mathematik. Neben der Verschiebung und der Streckung in Richtung einer Koordinatenachse bzw. der Spiegelung an einer Koordinatenachse gibt es eine weitere besondere Transformation, nämlich die Spiegelung an der ersten Winkelhalbierenden, das ist die Gerade mit der Gleichung y=x. Diese Spiegelung bewirkt den Koordinatentausch (x|y)\mapsto (y|x), d.h., die Umkehrung y\mapsto x der Zuordnung x\mapsto y.

Betrachten wir dafür zunächst ein Beispiel, nämlich die Gleichung y=x^2. Um daraus die Gleichung für die Umkehrung rechnerisch zu ermitteln, löst man nach x auf, d.h.: x=\pm \sqrt{y}.
Vertausche x und y miteinander um die Gleichung der Umkehrung zu erhalten.

Betrachte nun die folgenden drei Gleichungen zu den nachfolgenden Graphen: y=2x, y=(x+2)^2 und y=x^3.
Einheitsuebergreifend2.png

  1. Löse die Gleichung jeweils nach x auf; du erhältst damit für x einen Funktionsterm in y.
  2. Zeichne die Graphen der Umkehrungen ins Koordinatensystem ein und untersuche, wie sie zur ersten Winkelhalbierenden liegen.
  3. Die in a) berechneten Terme sind die Funktionsterme der Umkehrfunktionen (f^{-1}) der Funktionen f. Untersuche jeweils den Ausdruck f^{-1}(y), in dem du f(x) für y einsetzt und beschreibe, was dir (an der jeweiligen Vereinfachung) auffällt.
  4. Abschließend stellt sich die Frage: Warum muss der Definitionsbereich der Funktion f verkleinert werden, wenn die Umkehrfunktion berechnet wird? Begründe diese Einschränkung mit den Ergebnissen aus a) und b).
AFB   IIIKompetenzen   K4Bearbeitungszeit   12 min
Quelle   Niklas Wunder, Martin RathgebLizenz   CC BY-SA
K1K2K3K4K5K6
I101100
II102230
III010111